ICE-Werk in Nürnberg: Söders „Bauchgrimmen“

nordbayern.de – Der wochenlange Protest gegen das ICE-Werk im Nürnberger Stadtteil Altenfurt scheint gewirkt zu haben. Nun erklärte auch Ministerpräsident Markus Söder, „Bauchgrimmen“ mit dem möglichen Standort zu haben, was vor Ort mit vorsichtigem Optimismus aufgenommen wurde.

Beim NN-Polittalk äußerste sich nun auch Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) skeptisch. Er sei sich „relativ sicher“, dass das neue Werk nicht am geplanten Standort in Fischbach entstehen werde. Söder äußerte zudem „großes Bauchgrimmen mit dem Standort“, es werde sich ein besserer finden.

Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König (CSU) erklärte, dass auch er den Standort in Altenfurt für ungeeignet halte. „Ein Ja zum ICE-Werk, aber mein Bauchgefühl sagt, da wird es nicht hinkommen“, so König.

nordbayern.de – 11.06.2021 05:25 Uhr

https://www.nordbayern.de/region/ice-werk-in-nurnberg-was-bedeutet-soders-bauchgrimmen-fur-mega-projekt-1.11135556

Zuletzt geändert am 12.06.2021 durch Manfred Wißmüller

Ein Kommentar

  1. „Mit Hilfe der bayerischen Staatsregierung und des Bundesverkehrsministeriums sei nun ein Standort in Süddeutschland gesucht und gefunden worden“, sagte Bayerns Ministerpräsident Markus Söder (CSU) laut Medienberichten. Söder sprach von einem „echten High-Tech-Kompetenzzentrum“, das in einigen Jahren entstehen solle.
    Marcus König, Oberbürgermeister von Nürnberg: „Ich freue mich, dass die Deutsche Bahn in den Standort Nürnberg investiert und 450 neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Nürnberg festigt sich mit diesem vierten DB-Werk als wichtiger Bahn-Standort und zentraler Schienenknotenpunkt. Wir leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Verkehrswende. Die Stadt Nürnberg wird eng mit der Bahn während des Planungsprozesses zusammenarbeiten und dabei
    immer wieder auch die Interessen der Nürnbergerinnen und Nürnberger ins Zentrum rücken.“

    Quelle: https://bahnblogstelle.net/2019/12/19/in-nuernberg-soll-bis-2028-ein-neues-ice-werk-entstehen/

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