Gegenargumente zum ICE-Werk

  • Platzbedarf ca. 65 Fußballfelder (ca. 3.200 x 500 m): von Raitersaich bis fast nach Rohr
  • Ca. 480 m lange Halle mit 6 Gleisen (ca. 5,5 km Gleislänge)
  • Gelände kreuzt B14 und Ortsverbindungstraßen (Tunnel- oder Brückenlösungen)
  • Verlegung von Straßen (Verschwendung von Steuergeldern und zusätzlicher Flächenfraß)
  • Minimaler Abstand zu den Ortschaften Raitersaich, Buchschwabach, Müncherlbach und Rohr
  • Hochwassergefahr durch Flächenversiegelung
  • Dürregefahr durch Eingriff in den Wasserhaushalt
  • 50 ICE Fahrten täglich: Beeinträchtigung der S-Bahn-Taktung auf der Strecke Nürnberg-Ansbach
  • Zusätzliche Verkehrsbelastung (Lieferverkehr per LKW sowie ca. 450-500 Arbeitskräfte im Schichtbetrieb)
  • Lichtverschmutzung durch taghelle Beleuchtung nachts, Erschütterungen, Lärmemissionen 24 h / 7 Tage die Woche  u.a. durch Hupen-Test im Freigelände mit 100 – 120db: erhebliche Beeinträchtigung der Wild- und Nutztiere und der Anwohner
  • Zerstörung von Naherholungsgebieten und Wäldern (u.a. Landschaftsschutzgebiet)
  • Verlust von Nutzflächen, damit Existenzbedrohung örtlicher Landwirtschaftsbetriebe, die auch durch Umsiedlungen nicht aufzufangen sind
  • Gefährdung von Gebieten für alternative Energiegewinnung: kein weiterer Ausbau im dortigen Windvorranggebiet möglich, Rückbau der Solarfelder
  • Geringere Wertschöpfung für die Region, als erwartet / angekündigt, da ein wesentlicher Teil der Gewerbesteuer an den Ort des Firmensitzes geht (Berlin)
  • Wertverlust der Immobilien

Zuletzt geändert am 17.06.2021 durch Manfred Wißmüller